…gut zu wissen…

Jean-Marc Vanden-Broeck von der University of East Anglia ist Experte der Teetropfenforschung, wie www.tagesschau.de zu berichten weiß. Glücklicherweise konnt nun endlich die Entstehnung, Berechnung und vor allem auch Verhinderung des störenden Tropfens der Teekanne geklärt werden, wofür allerdings eine interdisziplinäre Untersuchung mit Hilfe von Strömungsphysik, Chemie und Elektronik notwendig war. www.tagesschau.de schreibt hierzu:  „Wissenschaftlern der Universität von Lyon gelang jetzt der Durchbruch. Sie fanden heraus, dass der sogenannte Hydrokapillareffekt im Moment des Abtropfens entscheidend ist. Wer ihn überwinden kann, der wird zum Bändiger des Teetropfens. Freunde von eher traditionellen irdenen Gefäßen müssen jetzt ganz tapfer sein, denn hierfür ist die Anwendung von Hightech unabdingbar: Die Tülle muss so dünn wie irgend möglich sein und mit
superhydrophobischem, also äußerst wasseraabweisendem Material beschichtet werden.
Techniker sind inzwischen in der Lage, den Hydrokapillareffekt durch elektrische Strömungen zu kontrollieren. Denkbar wären also Kannen, die den Tropfschutz gezielt ein- und ausschalten, zum Beispiel, wenn sie einen für den Einfüllvorgang typischen Neigungswinkel erreichen. Hierfür wären neben Spezialausflussöffnung und -beschichtung lediglich ein System aus gyroskopischen Schaltern, Prozessor, Spannungssteuerung und Stromversorgung notwendig. Oder man macht es so, wie es Hausfrauen schon lange wissen: Einfach ein bisschen Butter unter die Tülle schmieren.“

…da kann man doch nur sagen: Herzlichen Dank, Jean-Marc Vanden-Broeck!